Und ( wöchentlich ) grüßt das Murmeltier - SSC Freisen besteht Stresstest souverän

Es kommt sicherlich nicht sehr häufig vor, dass man im Verlaufe einer Spielrunde in der Volleyball-Bundesliga innerhalb einer Woche gleich zwei Mal gegen denselben Gegner spielt. Zu dieser Konstellation kommt es jedoch am kommenden Sonntag, wenn der SSC Freisen ab 15:00 Uhr zu ungewohnter Zeit gegen den TSV TB München in der Volleyballarena Bruchwaldhalle antritt. Nach dem eindrucksvollen 3:0 Erfolg vor Wochenfrist beim TSV TB München, der einem nicht minder eindrucksvollen 3:0 Heimerfolg vor über 200 begeisterten Zuschauern nur einen Tag zuvor gegen die Black Forest Volleys VC Offenburg folgte, geht der SSC Freisen mit großem Selbstvertrauen nach dem Doppel-Wumms vom vergangenen Wochenende in die nächste Heimpartie gegen die Münchnerinnen.
Der Erfolg ist sicherlich umso höher zu bewerten, musste der SSC Freisen doch bereits nach etwas mehr als 10 Stunden nach Spielende am Samstag in den Bus steigen, um nach einer Reisezeit von 6 Stunden und knapp 480 Kilometern erneut ein Bundesligaspiel zu bestreiten, welches in der Vorrunde wegen eines Wasserschadens nicht stattfinden konnte.
Es ist das erklärte Ziel von Headcoach Brigitte Schumacher, sich mit einem weiteren Erfolg von der Abstiegszone abzusetzen und in Richung Mittelfeld der Tabelle zu orientieren. Dabei werden Doreen Werth, Leonie Dewes und Co. sicher nicht den Fehler machen, das junge Team aus der bayerischen Landeshauptstad zu unterschätzen, welches sicherlich darauf brennen wird, in Freisen den Spieß umzudrehen und sich für die Heimniederlage zu revanchieren.