FREISENER GALAVORSTELLUNG GEGEN DEN TABELLENFÜHRER SICHERT DEN VORZEITIGEN KLASSENERHALT

Samstagabend, 20:10 Uhr, Showdown in der Freisener Bruchwaldhalle. Die mehr als 200 Zuschauer in der gut gefüllten Arena hält es schon lange nicht mehr auf ihren Sitzen, als der SSC Freisen beim Stand von 24:21 seinen zweiten Matchball hat.
Einen guten Aufschlag von Lohhofs Hanna Dorfeld bringt Freisens Annahme in leichte Schwierigkeiten, der Ball kann von Kayla Afoa nur noch mittels unterem Zuspiel hoch auf die Position 4 gespielt werden und landet etwas zu nahe am Netz, wo sich Elena Werle hochschraubt und unter dem ohrenbetäubenden Jubel der Zuschauer den Ball mit der linken Hand am Lohhofer Block vorbei in den Angriffsraum platziert.
Es ist also das eingetreten, womit wohl nur ein kleiner Teil der Fangemeinde ernsthaft gerechnet hatte - ein 3:1 Erfolg des SSC Freisen gegen den souveränen Tabellenführer und designierten Meister der 2. Bundesliga Süd und somit der fünfte Sieg in Folge für die Mannschaft von Headcoach Brigitte Schumacher, die nach dem Spiel ausgelassen mit dem Team und den Zuschauern feierte.
Doch der Reihe nach - Freisen im ersten Satz zunächst auf Augenhöhe, als Natascha Oßner-Niemczik mit einer Aufschlagserie von 4:6 auf 10:6 erhöhte. Freisen zeigte sich wenig beeindruckt und auch Leonie Dewes gelang mit einer ähnlichen Serie ein vier Punkte Vorsprung zum 17:13 zur Mitte des Satzes. Danach konnte die Konstanz im Aufschlagspiel jedoch nicht gehalten werden und Lohhof nutzte die Fehler zum letztendlich verdienten 25:22 Satzgewinn aus.
Freisen startete dann in den zweiten Satz mit dem festen Willen, die Eigenfehlerquote zu minimieren, was auch eindrucksvoll gelang. Lohhof bekam keinen Zugriff mehr auf das Spiel, Freisens Block entwickelte sich zu einer Wand so dass das Team von Kapitänin Doreen Werth schnell mit 4:0 in Führung ging, diese dann über 10:6, 15:9 und 19:11 ausbaute und den Satz deutlich mit 25:15 nach Hause brachte.
Der dritte Satz verlief bis zur Mitte hin relativ ausgeglichen, Freisen immer leicht mit drei bis vier Punkten in Führung, konterte immer wieder nervenstark Lohhofs Bemühungen, den Anschluss zu schaffen und brachte auch diesen Satz sicher und ungefährdet mit 25:18 ins Ziel.
Ähnlich auch in Satz vier, in dem Freisen wie im Satz zuvor nicht ein einziges Mal in Rückstand geriet und anders als im ersten Satz wurde ein relativ komfortabler Vorsprung nicht mehr aus der Hand gegeben und souverän in zählbare Münze, sprich Punkte, verwandelt.
Die ganze Tragweite und Wertigkeit des Sieges wurde am Tag darauf erst nach Beendigung des kompletten Spieltages ersichtlich, hat der SSC Freisen doch bereits drei Spieltage vor Saisonende vorzeitig den Klassenerhalt gesichert.
Eine großartige Leistung des gesamten Teams und der ganzen SSC-Familie vor und hinter den Kulissen.