SSC Freisen
Volleyball Bundesliga

Skurios Volleys werden ihrer Favoritenrolle gerecht

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Eine logische und erwartbare Niederlage angesichts der Tabellenkonstellation kassierte der SSC Freisen am vergangenen Samstag vor knapp 200 Zuschauern in der gut gefüllten Bruchwaldhalle gegen den Spitzenreiter Skurios Volleys Borken, der damit seine Ambitionen auf den Meistertitel untermauerte.

Im ersten Satz konnte der SSC in der Anfangsphase durchaus mithalten und mit guten Aktionen punkten, geriet jedoch durch starke Aufschlagserien von Hannah Rudda und Rezija Mazure Mago frühzeitig entscheidend in Rückstand und konnte keine Wende mehr erzwingen.

Im zweiten Satz hielt Freisen das Match bis zum Spielstand von 11:10 völlig offen, ehe Borken durch Carolin Beining und Fabienne Coenders mit jeweils 6 Aufschlägen in Folge punkten und auf 22:12 erhöhen konnte und somit für eine Vorentscheidung in Satz zwei sorgte.

Den stärksten Auftritt legte das Team von Headcoach Brigitte Schumacher im dritten Satz hin. Nach einem 4:10 und 6:13 Rückstand zeigte das Team um Kapitänin Doreen Werth Moral und konnte noch einmal auf 13:15 verkürzen, ehe Lena Bernhard mit fünf Aufschlägen in Folge entscheidend auf 20:13 erhöhen und für die Entscheidung sorgen konnte.

Es war wie ( fast ) immer in dieser Saison. Freisen spielt phasenweise hochklassigen Volleyball, lässt sich aber durch den ein oder anderen Fehler aus dem Konzept bringen und kassiert in der Folge zu schnell mehrere Punkte in Folge, die nur noch schwerlich aufzuholen sind.

Ihr fünfte MVP-Medaille der laufenden Saison erhielt Freisens Zuspielerin Leonie Dewes.

Einer besonderen Erwähnung bedarf die souveräne Leistung des Schiedsgerichtes.

Für den SSC geht es am Wochenende wieder auf Reisen. Dieses mal in den Süden der Republik, wo am Samstag NawaRo Straubing und am Sonntag die Dingos vom TV Dingolfing zum Tanz bitten.

Für alle, die dem SSC weiterhin die Daumen drücken, sei der Livestream auf dem Youtube-Kanal von DynVolleyball empfohlen.